Wussten Sie, dass die Haut eines erwachsenen Menschen etwa vier Kilogramm auf die Waage bringt und eine beeindruckende Fläche von bis zu zwei Quadratmetern bedeckt? Damit ist sie nicht nur ein einfaches Hüllorgan, sondern das mit Abstand größte Organ unseres gesamten Körpers! Sie ist ein wahres biologisches Wunderwerk, das uns Tag für Tag vor äußeren Einflüssen schützt, unsere Körpertemperatur reguliert und uns die Welt durch den Tastsinn im wahrsten Sinne des Wortes begreifen lässt. Dennoch wissen die meisten von uns erstaunlich wenig über diesen faszinierenden Teil unseres Körpers – oft sogar weniger als über die Funktionen des eigenen Smartphones. Es ist an der Zeit, das zu ändern. In diesem umfassenden Ratgeber tauchen wir tief in die Biologie unseres Körpers ein und betrachten die einzelnen Schichten der Haut, ihre lebenswichtigen Funktionen und natürlich auch die Frage, wie Sie dieses wertvolle Organ optimal pflegen können.

Das Wichtigste in Kürze
Bevor wir tief in die komplexe Zellbiologie eintauchen, lassen Sie uns die wesentlichsten Fakten zusammenfassen. Unsere Haut ist kein einheitliches Gewebe, sondern ein hochkomplexes, mehrschichtiges System, das aus drei Hauptschichten besteht: der Epidermis (Oberhaut), der Dermis (Lederhaut) und der Hypodermis (Unterhaut). Jede dieser Schichten erfüllt spezifische Aufgaben, die für unser Überleben und unser Wohlbefinden von zentraler Bedeutung sind. Während die oberste Schicht als robuste Schutzbarriere gegen Bakterien, Viren und mechanische Reize fungiert, sorgt die mittlere Schicht für die nötige Elastizität und Reißfestigkeit. Die unterste Schicht wiederum dient als Isolator und Energiespeicher.
Eine gesunde Hautbarriere ist das A und O für einen strahlenden Teint. Um diese zu erhalten, sind Faktoren wie eine ausreichende Feuchtigkeitszufuhr, effektiver Sonnenschutz und die richtige Pflege entscheidend. Seit der Gründung unseres Unternehmens im Jahr 2012 haben wir uns bei nanoSPACE zur Aufgabe gemacht, innovative Technologien für Ihre Gesundheit und Schönheit nutzbar zu machen. Und damit Sie unsere hochwirksamen Pflegeprodukte völlig risikofrei testen können, bieten wir Ihnen selbstverständlich eine bequeme Rückgabe innerhalb von 14 Tagen an.
Aufbau der Haut und die Funktionen der einzelnen Schichten
Die menschliche Haut ist ein architektonisches Meisterwerk der Natur. Um ihre Bedürfnisse wirklich zu verstehen, müssen wir ihren anatomischen Aufbau betrachten. Sie gliedert sich grundlegend in drei deutlich unterscheidbare Schichten:
- Epidermis (Oberhaut) – Die dünnste Schicht an der Oberfläche, die als primäre Schutzbarriere zur Außenwelt dient.
- Dermis (Lederhaut) – Die mittlere, dickere Schicht, die reich an Kollagen, Elastin, Blutgefäßen und Nervenenden ist.
- Hypodermis (Unterhaut oder subkutanes Gewebe) – Die tiefste Schicht, die hauptsächlich aus Fettgewebe besteht und den Körper isoliert sowie polstert.
1) Epidermis: Die oberflächliche Schutzbarriere
Die Epidermis ist die äußere Hülle unseres Körpers. Obwohl sie an den meisten Stellen nur den Bruchteil eines Millimeters dick ist, leistet sie Schwerstarbeit. Sie erneuert sich kontinuierlich selbst – alte, verhornte Zellen sterben ab und werden abgestoßen, während in der Tiefe stetig neue Zellen gebildet werden. Dieser faszinierende Erneuerungszyklus dauert bei einem gesunden Erwachsenen etwa 28 Tage. Die Epidermis selbst ist wiederum in mehrere feine Unterschichten (Strata) unterteilt, die jeweils ganz eigene Aufgaben übernehmen:
- Stratum basale (Basalschicht) – Dies ist die unterste Ebene der Epidermis. Hier befindet sich die „Geburtsstätte" der neuen Hautzellen (Keratinozyten), die sich durch ständige Zellteilung vermehren. In dieser Schicht sind auch die sogenannten Melanozyten beheimatet. Sie produzieren das Pigment Melanin, das nicht nur unseren individuellen Hautton bestimmt, sondern auch als natürlicher Schutzschild gegen schädliche UV-Strahlung fungiert. Zudem finden wir hier die Merkel-Zellen, die als mechanische Rezeptoren für unseren Tastsinn verantwortlich sind.
- Stratum spinosum (Stachelzellschicht) – Wenn die neu gebildeten Zellen nach oben wandern, gelangen sie in diese Schicht. Hier verbinden sie sich über feine Zellbrücken (Desmosomen) fest miteinander. Unter dem Mikroskop sehen diese Verbindungen wie kleine Stacheln aus, was der Schicht ihren Namen gibt. Diese feste Vernetzung verleiht der Oberhaut ihre bemerkenswerte mechanische Stabilität und Widerstandsfähigkeit gegen Reibung.
- Stratum granulosum (Körnerzellschicht) – Auf ihrem weiteren Weg an die Oberfläche beginnen die Zellen in dieser Schicht, spezielle Proteine und Fette zu produzieren. Der Prozess der Verhornung (Keratinisierung) setzt hier massiv ein. Die Zellen flachen allmählich ab und bereiten sich darauf vor, die wasserabweisende Barriere der Haut zu bilden.
- Stratum lucidum (Glanzschicht) – Diese stark lichtbrechende, durchscheinende Schicht ist nicht überall am Körper zu finden. Sie existiert ausschließlich an Stellen mit besonders dicker Haut, also an den Handflächen und den Fußsohlen. Sie bietet einen zusätzlichen Schutz gegen starke mechanische Belastungen, Druck und Reibung.
- Stratum corneum (Hornschicht) – Dies ist die äußerste Schicht, die wir sehen und berühren können. Sie besteht aus flachen, vollständig verhornten und abgestorbenen Zellen (Korneozyten), die wie Backsteine in einer Mauer angeordnet sind. Der „Mörtel", der diese Steine zusammenhält, besteht aus speziellen Lipiden. Diese Schicht schützt uns vor dem Austrocknen, wehrt Krankheitserreger ab und trotzt chemischen sowie physikalischen Reizen.

2) Dermis: Die Schicht für Festigkeit und Elastizität
Direkt unter der Epidermis liegt die Dermis, auch Lederhaut genannt. Wenn Sie sich jemals gefragt haben, woher die Haut ihre pralle Festigkeit und jugendliche Spannkraft hat – hier ist die Antwort. Diese Schicht ist ein dichtes Netzwerk aus Bindegewebe und beherbergt eine Vielzahl lebenswichtiger Strukturen. Was genau verbirgt sich in der Dermis?
- Kollagen- und Elastinfasern – Kollagen ist das Strukturprotein Nummer eins in unserem Körper und verleiht der Haut ihre enorme Reißfestigkeit. Elastin wiederum sorgt dafür, dass die Haut dehnbar bleibt und nach einer Belastung wieder in ihre Ursprungsform zurückspringt. Zusammen bilden sie das stützende Gerüst der Haut.
- Talg- und Schweißdrüsen – Diese kleinen Drüsen sind für den Säureschutzmantel der Haut unerlässlich. Talgdrüsen produzieren Lipide, die Haut und Haare geschmeidig halten und vor Feuchtigkeitsverlust schützen. Schweißdrüsen sind maßgeblich an der Regulation unserer Körpertemperatur beteiligt und helfen beim Ausscheiden von Stoffwechselprodukten.
- Blutgefäße und Nervenenden – Ein feines Netz aus Kapillaren versorgt die Haut mit Sauerstoff und Nährstoffen. Gleichzeitig durchziehen unzählige Nervenfasern die Dermis. Sie machen die Haut zu einem hochsensiblen Sinnesorgan, das uns Berührungen, Schmerz, Juckreiz sowie Kälte und Wärme spüren lässt.
Die Dermis bildet das eigentliche Fundament der Haut. Doch mit zunehmendem Alter – oder durch äußere Einflüsse wie intensive UV-Strahlung – verlangsamt sich die körpereigene Produktion von Kollagen und Elastin. Das faserige Netzwerk verliert an Dichte, die Haut büßt ihre Elastizität ein, und es entstehen unweigerlich die ersten feinen Linien und Falten.
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Produkt anzeigen3) Hypodermis: Schutz und thermische Isolierung
Die tiefste der drei Hautschichten ist die Hypodermis, oft auch einfach als Unterhaut bezeichnet. Sie besteht in erster Linie aus lockerem Bindegewebe und eingelagerten Fettzellen (Adipozyten). Obwohl sie optisch von außen nicht sichtbar ist, erfüllt sie Funktionen, ohne die unser Körper nicht überleben könnte:
- Schutz der inneren Organe – Das Fettgewebe wirkt wie ein hervorragender Stoßdämpfer. Es polstert die darunterliegenden Muskeln, Knochen und Organe ab und schützt sie vor mechanischen Verletzungen, Stößen und Stürzen.
- Wärmeisolierung – Die Fettschicht ist ein ausgezeichneter Isolator. Sie verhindert, dass unsere Körperwärme zu schnell an die kalte Umgebungsluft abgegeben wird, und hilft uns so, unsere Kerntemperatur konstant zu halten.
- Energiereserve – Die Fettzellen dienen als langfristiger Energiespeicher des Körpers. In Zeiten, in denen wir mehr Energie verbrauchen, als wir über die Nahrung aufnehmen, kann der Körper auf diese Reserven zurückgreifen.
Die Beschaffenheit der Hypodermis verändert sich im Laufe unseres Lebens erheblich. Bei Babys und Kleinkindern ist sie oft sehr ausgeprägt (der typische „Babyspeck"), während sie im hohen Alter tendenziell dünner wird. Dieser Abbau des Unterhautfettgewebes ist auch ein Grund dafür, warum ältere Menschen oft schneller frieren und ihre Haut pergamentartiger und empfindlicher wirkt.

Faktoren, die die Hautgesundheit beeinflussen
Unsere Haut ist wie ein Spiegel unseres inneren Wohlbefindens und unserer äußeren Lebensumstände. Ihre Gesundheit, ihr Aussehen und ihre Widerstandsfähigkeit werden von einer Vielzahl unterschiedlicher Faktoren geprägt. Hierbei wird zwischen inneren (intrinsischen) und äußeren (extrinsischen) Einflüssen unterschieden:
- Genetik: Unsere DNA legt den Grundstein. Sie bestimmt unseren Hauttyp (ob wir eher zu trockener, öliger oder normaler Haut neigen), unsere Anfälligkeit für bestimmte Hauterkrankungen wie Neurodermitis oder Akne und auch, wie schnell der natürliche Alterungsprozess bei uns einsetzt.
- Hormonelle Veränderungen: Hormone sind mächtige Botenstoffe. Lebensphasen, die von starken hormonellen Schwankungen geprägt sind – wie die Pubertät, eine Schwangerschaft oder die Wechseljahre – hinterlassen oft deutliche Spuren auf der Haut. Eine Überproduktion von Androgenen kann beispielsweise die Talgproduktion anregen und zu Unreinheiten führen, während ein sinkender Östrogenspiegel in der Menopause die Haut trockener und dünner werden lässt.
- Feuchtigkeitsmangel: Wasser ist das Lebenselixier unserer Zellen. Wenn dem Körper von innen Feuchtigkeit fehlt oder die Hautbarriere geschädigt ist und zu viel Wasser nach außen verdunstet (transepidermaler Wasserverlust), verliert die Haut rasant an Volumen, Spannkraft und ihrem natürlichen Glow.
- Ernährung: Wahre Schönheit kommt tatsächlich auch von innen. Eine Ernährung, die reich an raffiniertem Zucker, ungesunden Transfetten und stark verarbeiteten Lebensmitteln ist, fördert Entzündungsprozesse im Körper. Dies kann die Kollagenfasern durch einen Prozess namens Glykation verhärten und vorzeitige Faltenbildung sowie Akne begünstigen.
- Sonneneinstrahlung: Die UV-Strahlung der Sonne ist der größte äußere Feind jugendlicher Haut. UVA-Strahlen dringen tief in die Dermis ein und zerstören dort das Kollagengerüst (Photoaging), was zu tiefen Falten und einem Elastizitätsverlust führt. UVB-Strahlen verursachen Sonnenbrand und können die DNA der Hautzellen schädigen, was das Risiko für Hautkrebs drastisch erhöht.
- Umweltverschmutzung: Feinstaub, Abgase und andere Schadstoffe in der Luft erzeugen freie Radikale auf der Haut. Diese aggressiven Moleküle greifen die Zellstrukturen an, schwächen die Hautbarriere und beschleunigen die Hautalterung. Ein sauberes Umfeld ist daher unerlässlich. Wenn Sie viel Zeit im Auto verbringen, sollten Sie auch dort auf eine gute Luftqualität achten. Lesen Sie dazu unseren praktischen Ratgeber: Wie Sie Ihr Auto von Gerüchen befreien.
- Rauchen und Alkohol: Nikotin verengt die feinen Blutgefäße in den äußeren Hautschichten. Dadurch wird die Haut schlechter mit Sauerstoff und Nährstoffen versorgt, was ihr einen fahlen, grauen Teint verleiht. Alkohol entzieht dem Körper massiv Wasser und wichtige Vitamine, was die Haut austrocknet und Rötungen sowie Entzündungen fördert.
- Schlaf und Stress: Das Konzept des „Schönheitsschlafs" ist wissenschaftlich belegt. Im Tiefschlaf schüttet der Körper Wachstumshormone aus, die die Zellreparatur ankurbeln. Chronischer Stress hingegen führt zu einem dauerhaft erhöhten Cortisolspiegel. Dies schwächt das Immunsystem der Haut, verlangsamt die Wundheilung und kann entzündliche Schübe von Akne oder Rosazea auslösen. Ein entspannter Alltag ist daher Gold wert. Auch kleine Stressfaktoren, wie ein unangenehmer Geruch im Fahrzeug auf dem Weg zur Arbeit, können belasten. Erfahren Sie hier, wie Sie Ihr Auto von Gerüchen befreien und entspannter in den Tag starten.

Wie pflegen Sie Ihre Haut richtig?
Da unsere Haut täglich einer Vielzahl von Belastungen ausgesetzt ist, benötigt sie eine konsequente und liebevolle Pflege, um gesund und widerstandsfähig zu bleiben. Eine gute Pflegeroutine muss dabei gar nicht kompliziert sein, sollte aber einige grundlegende Prinzipien befolgen:
- Intensive Hydratation: Eine gut durchfeuchtete Haut ist prall und abwehrstark. Trinken Sie täglich ausreichend Wasser (mindestens zwei bis drei Liter) und unterstützen Sie Ihre Haut von außen mit feuchtigkeitsbindenden Inhaltsstoffen wie Hyaluronsäure, Glycerin oder Aloe Vera.
- Täglicher Sonnenschutz: Ein hochwertiger Breitband-Sonnenschutz mit einem angemessenen Lichtschutzfaktor (LSF) ist das beste Anti-Aging-Mittel der Welt. Tragen Sie ihn jeden Tag auf – auch im Winter oder wenn es bewölkt ist, da UVA-Strahlen Wolken und Fensterglas mühelos durchdringen.
- Nährstoffreiche Ernährung: Versorgen Sie Ihren Körper mit den Bausteinen, die er für eine gesunde Haut benötigt. Vitamine A, C und E wirken als starke Antioxidantien und schützen die Zellen vor oxidativem Stress. Omega-3-Fettsäuren aus Fisch, Leinsamen oder Walnüssen stärken die Lipidbarriere der Haut.
- Die richtige Kosmetik: Achten Sie auf eine milde Reinigung, die den Säureschutzmantel nicht angreift. Vermeiden Sie aggressive Tenside und setzen Sie stattdessen auf pH-hautneutrale Produkte. Passen Sie Ihre Cremes und Seren exakt an Ihren aktuellen Hautzustand an.
Unsere Empfehlungen für Ihre Hautpflege
Unser Pflegetipp: Innovative Nanofasertechnologie
Die größte Herausforderung in der Kosmetikindustrie besteht seit jeher darin, Wirkstoffe tatsächlich dorthin zu transportieren, wo sie gebraucht werden. Nicht alles, was Sie großzügig auf Ihr Gesicht auftragen, überwindet die dichte Barriere des Stratum corneum. Oft bleiben wertvolle Inhaltsstoffe wirkungslos auf der Hautoberfläche liegen. Eine wirklich innovative Lösung für dieses Transportproblem bieten moderne Nanofasermasken.
Im Gegensatz zu herkömmlichen Tuch- oder Crememasken basieren diese Produkte auf einer fortschrittlichen Technologie aus trockenen Nanofasern. Diese mikroskopisch kleinen Fasern sind prall gefüllt mit hochkonzentrierten aktiven Wirkstoffen wie Vitamin C, Vitamin E oder niedermolekularer Hyaluronsäure. Der Clou dabei: Die Masken sind im trockenen Zustand völlig inaktiv. Erst wenn sie in direkten Kontakt mit der angefeuchteten Haut kommen, lösen sich die Nanofasern auf und geben ihre kostbare Fracht gezielt und tiefenwirksam an die Epidermis und Dermis ab.
Ein weiterer entscheidender Vorteil dieser innovativen Methode ist ihre Reinheit. Da die Masken trocken gelagert werden, benötigen sie absolut keine Konservierungsstoffe, Parabene, Silikone oder künstliche Duftstoffe, die das empfindliche Mikrobiom der Haut stören könnten. Für einen noch intensiveren Effekt können Sie die Anwendung ideal mit einem passenden Serum kombinieren.
Die häufigsten Hautprobleme und ihre Lösungen
Niemand hat von Natur aus jeden Tag eine makellose Haut. Schwankungen sind völlig normal, doch mit der richtigen Strategie lassen sich die meisten Probleme hervorragend in den Griff bekommen.
Wenn Sie unter fettiger Haut oder Akne leiden, produziert Ihre Haut einen Überschuss an Talg. Greifen Sie hier zu milden Reinigungsgelen, die die Haut nicht aggressiv entfetten, da dies paradoxerweise zu einer noch stärkeren Nachfettung führen würde. Verwenden Sie leichte, nicht-komedogene Cremes, die die Poren nicht verstopfen. Ein häufiger Irrglaube ist, dass fettige Haut keine Feuchtigkeit benötigt – das Gegenteil ist der Fall! Fehlt Wasser, produziert die Haut als Schutzmechanismus oft noch mehr Öl.
Bei trockener und sensibler Haut ist die Schutzbarriere oft lückenhaft. Hier helfen reichhaltigere Texturen mit Ceramiden, Squalan und Hyaluronsäure. Vermeiden Sie zu heißes Duschen, da heißes Wasser wertvolle Lipide aus der Haut wäscht. Für besonders beanspruchte Partien, wie rissige Hände im Winter, ist das Günstige Set für trockene Hände AtopCare eine wahre Wohltat, das tiefenwirksam regeneriert.
Ein weiteres weitverbreitetes Anliegen sind Hyperpigmentierungen und dunkle Flecken, die oft durch Sonnenschäden oder hormonelle Einflüsse entstehen. Hier ist Vorbeugung durch konsequenten UV-Schutz unverzichtbar. Um bestehende Flecken aufzuhellen, haben sich Wirkstoffe wie Vitamin C und Niacinamid bewährt. Für eine intensive, zielgerichtete Behandlung empfehlen wir das Günstige Set gegen Pigmentflecken [n]Pigment. In Kombination mit sanften Peelings, die abgestorbene, pigmentierte Zellen entfernen, erzielen Sie schnell sichtbare Ergebnisse.
Häufig gestellte Fragen
Wie viele Hautschichten hat der Mensch?
Die menschliche Haut ist ein komplexes Organ, das grundlegend in drei Hauptschichten unterteilt wird. Von außen nach innen sind dies die Epidermis (Oberhaut), die Dermis (Lederhaut) und die Hypodermis (Unterhaut oder subkutanes Fettgewebe). Jede dieser Schichten hat einen völlig unterschiedlichen zellulären Aufbau und übernimmt spezifische, lebenswichtige Funktionen für den gesamten Organismus.
Wie heißt die oberste Schicht des Körpers und der Haut?
Die äußerste Schicht, die wir sehen und berühren können, ist die Epidermis (Oberhaut). Genauer gesagt ist es das Stratum corneum (die Hornschicht), das die äußerste Grenze der Epidermis bildet. Diese Schicht besteht aus abgestorbenen, verhornten Zellen, die eine extrem widerstandsfähige Schutzmauer gegen Umwelteinflüsse bilden.
Welche Funktionen hat die Haut?
Die Haut ist ein wahres Multitalent. Sie schützt den Körper vor mechanischen Verletzungen, UV-Strahlung und dem Eindringen von Krankheitserregern. Zudem reguliert sie die Körpertemperatur durch Schwitzen und die Weit- oder Engstellung der Blutgefäße. Als Sinnesorgan ermöglicht sie uns das Fühlen von Schmerz, Druck und Temperatur. Darüber hinaus spielt sie eine wichtige Rolle bei der Synthese von Vitamin D und der Immunabwehr.
In welcher Hautschicht finden wir den größten Anteil an Kollagenfasern?
Der mit Abstand größte Anteil an Kollagenfasern befindet sich in der Dermis (Lederhaut). Dieses dichte Netzwerk aus Bindegewebe ist maßgeblich dafür verantwortlich, dass unsere Haut reißfest, stabil und gleichzeitig geschmeidig bleibt. Ein Abbau dieses Kollagens im Alter führt unweigerlich zu Hauterschlaffung und Faltenbildung.
Welche Hauttypen gibt es?
In der Dermatologie wird klassischerweise zwischen vier grundlegenden Hauttypen unterschieden: normale Haut, trockene Haut, fettige Haut und Mischhaut. Zusätzlich kann jeder dieser Typen besondere Zustände aufweisen, wie beispielsweise eine ausgeprägte Empfindlichkeit, Reifezeichen oder eine Neigung zu Unreinheiten und Akne. Die Pflege sollte stets individuell auf den jeweiligen Typ abgestimmt werden.
In welcher Hautschicht ist das Melanin gespeichert?
Das Pigment Melanin, das unserer Haut ihre individuelle Farbe verleiht und uns vor schädlicher UV-Strahlung schützt, wird in der Epidermis (Oberhaut) gebildet. Genauer gesagt findet die Produktion in den Melanozyten statt, die sich in der untersten Lage der Epidermis, dem sogenannten Stratum basale (Basalschicht), befinden. Von dort aus wird das Melanin an die umliegenden Zellen abgegeben.
Wo ist die Haut am dicksten?
Die Haut erreicht ihre größte Dicke an den Stellen unseres Körpers, die der stärksten mechanischen Belastung ausgesetzt sind. Das sind vor allem die Fußsohlen und die Handflächen. Hier bildet die Epidermis eine zusätzliche Schicht (das Stratum lucidum) und eine besonders dicke Hornschicht aus, um das darunterliegende Gewebe vor Druck und Reibung zu schützen.
Wo ist die Haut am empfindlichsten?
Besonders zart und empfindlich ist die Haut an den Lippen, den Augenlidern und im Intimbereich, da sie dort extrem dünn ist und kaum Unterhautfettgewebe besitzt. Wenn es jedoch um die sensorische Empfindlichkeit geht, sind unsere Fingerspitzen unübertroffen. Hier drängen sich unzählige Nervenenden auf engstem Raum, was uns einen hochpräzisen Tastsinn ermöglicht.
Weitere spannende Tipps für einen gesunden und frischen Alltag finden Sie in unserem Beitrag: Auto von Gerüchen befreien.
Quellen
- VENUS, Matt; WATERMAN, Jacqueline; MCNAB, Ian. Basic physiology of the skin. Surgery (Oxford), 2010, 28.10: 469-472.
- GEERLIGS, Marion. Skin layer mechanics. 2010.
- AGARWAL, Sanjay; KRISHNAMURTHY, Karthik. Histology, skin. 2019.
- GILABERTE, Yolanda, et al. Anatomy and Function of the Skin. In: Nanoscience in dermatology. Academic Press, 2016. p. 1-14.
- KOLARSICK, Paul AJ; KOLARSICK, Maria Ann; GOODWIN, Carolyn. Anatomy and physiology of the skin. Journal of the Dermatology Nurses' Association, 2011, 3.4: 203-213.
- MONTEIRO-RIVIERE, Nancy A. Structure and function of skin. In: Toxicology of the Skin. CRC Press, 2010. p. 15-32.


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