Was hilft gegen fettiges Haar? Ein wissenschaftlicher Leitfaden Schritt für Schritt

Haben Sie sich auch schon einmal gefragt, warum Ihr Haar morgens frisch gewaschen strahlt und abends bereits wieder strähnig herabhängt? Fettiges Haar ist keineswegs ein Zeichen mangelnder Hygiene, sondern eine vollkommen natürliche, biologische Reaktion Ihrer Talgdrüsen. Manchmal produzieren diese schlichtweg mehr Talg, als das Haar aufnehmen und gleichmäßig über seine Länge verteilen kann. Die Lösung für dieses weitverbreitete Problem liegt nicht im ständigen, aggressiven Entfetten.

Vielmehr braucht es eine durchdachte Kombination aus sanfter Reinigung, intelligenten Wirkstoffen und einer Pflegeroutine, die Ihre sensible Kopfhaut nicht in ein ständiges Pendeln zwischen den Extremen „völlig ausgetrocknet" und „extrem nachfettend" zwingt. Genau auf dieser wissenschaftlich fundierten Balance basieren moderne Haarpflegekonzepte. Anstatt die Kopfhaut zu reizen, setzen innovative Ansätze auf sanfte Talgabsorber und schwerelose Pflegekomponenten, die das Mikrobiom der Kopfhaut respektieren und die natürliche Feuchtigkeitsbarriere intakt halten.

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Das Wichtigste in Kürze

  • Fettiges Haar ist ein biologischer Schutzmechanismus. Es geht primär um die Regulierung der Talgproduktion, nicht um fehlerhafte Reinigungsgewohnheiten.
  • Die Double-Cleanse-Methode sorgt für Tiefenreinigung. Eine sanfte, aber konsequente Zweifachwäsche ist weitaus effektiver als seltenes Schrubben mit aggressiven Tensiden.
  • Maisstärke und Coco-Caprylate sind entscheidende Inhaltsstoffe. Sie absorbieren überschüssigen Talg direkt am Ansatz und pflegen die Längen, ohne einen schweren Film zu hinterlassen.
  • Wasserfreie Pulver-Shampoos sind hochkonzentriert. Sie kommen gänzlich ohne klassische Konservierungsstoffe aus und verlängern das Frischegefühl sowie das Volumen bei schnell nachfettendem Haar enorm.
  • Alltägliche Gewohnheiten spielen eine zentrale Rolle. Saubere Haarbürsten, der Verzicht auf ständiges Berühren der Haare und ein sparsames Styling verhindern, dass sich der Talg mechanisch verteilt.

Warum entsteht fettiges Haar überhaupt? Die Biologie der Kopfhaut

Um das Phänomen fettiges Haar wirklich an der Wurzel zu packen, müssen wir zunächst verstehen, was genau auf unserer Kopfhaut vor sich geht. Jeder einzelne Haarfollikel ist mit einer Talgdrüse verbunden. Diese Drüsen erfüllen eine zentrale Aufgabe: Sie produzieren Sebum, eine komplexe Mischung aus Lipiden, die unsere Haut und Haare vor dem Austrocknen, vor schädlichen Umwelteinflüssen und dem Eindringen von Mikroorganismen schützt. Ohne diesen natürlichen Talg wäre unser Haar spröde, brüchig und glanzlos. Die Natur hat dieses System als perfekten Schutzmechanismus eingerichtet. Zu einem sichtbaren Problem wird dieser erst, wenn ein Überschuss an Sebum entsteht. Dieser staut sich am Haaransatz, bindet Schweiß, Staub sowie feine Schmutzpartikel aus der Luft und lässt die Frisur bereits kurze Zeit nach der Haarwäsche platt, schwer und ungepflegt wirken.

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Stellen Sie sich Ihre Kopfhaut wie einen hochsensiblen Sensor vor. Wenn Sie herkömmliche, stark entfettende Shampoos verwenden, wirken diese oft wie ein aggressives Spülmittel. Sie waschen den Talg derart radikal ab, dass die natürliche Lipidbarriere der Haut massiv gestört wird. Der Sensor der Kopfhaut schlägt Alarm: „Achtung, extreme Trockenheit! Wir müssen sofort mehr Talg produzieren, um die Haut zu schützen." Das Ergebnis ist ein frustrierender Teufelskreis. Je häufiger und aggressiver Sie Ihr Haar waschen, desto schneller und intensiver fettet es nach. Ein nachhaltiger Lösungsansatz muss den Talgfluss daher langfristig regulieren und beruhigen, anstatt ihn nur kurzfristig und radikal zu unterdrücken. Eine gereizte Kopfhaut kann im schlimmsten Fall sogar die Haarfollikel schwächen, weshalb eine sanfte Pflege auch präventiv wirkt. Wenn Sie mehr darüber erfahren möchten, wie Sie Ihre Kopfhautgesundheit ganzheitlich unterstützen können, finden Sie in unserem Artikel 10 Tipps gegen extremen Haarausfall weiterführende Informationen zu den Zusammenhängen zwischen Kopfhautmilieu und Haarwachstum.

Neben der falschen Pflege spielen auch genetische Veranlagungen, hormonelle Schwankungen – etwa während der Pubertät, einer Schwangerschaft oder durch Stress – sowie klimatische Bedingungen eine Rolle. An heißen, feuchten Tagen vermischt sich der Talg schneller mit Schweiß und wandert durch die Kapillarkraft rascher am Haarschaft hinab. Es ist daher entscheidend, nicht gegen den eigenen Körper anzukämpfen. Signalisieren Sie ihm stattdessen mit intelligent formulierten Produkten, dass keine Überproduktion an Talg notwendig ist. Nur so kann sich fettiges Haar langfristig in eine gesunde, voluminöse und unbeschwerte Haarpracht verwandeln.

Die richtige Waschroutine: Technik und Häufigkeit sind entscheidend

Dermatologen und Haarexperten sind sich heute weitgehend einig: Der alte Mythos, fettiges Haar möglichst selten zu waschen, um es „ausfetten" zu lassen, ist längst überholt. Es ist absolut unbedenklich, das Haar jeden Tag oder jeden zweiten Tag zu waschen – vorausgesetzt, Sie verwenden ein mildes Shampoo und irritieren die Kopfhaut nicht durch aggressive Reibung. Viel wichtiger als das dogmatische Einhalten eines bestimmten Waschintervalls ist die Art und Weise, wie Sie das Shampoo auftragen. Der Fokus sollte stets auf der Reinigung der Kopfhaut liegen, anstatt die empfindlichen Längen unnötig aufzurauen.

In der Praxis sieht eine optimale Waschroutine für fettiges Haar so aus: Waschen Sie Ihr Haar stets mit lauwarmem Wasser. Eine heiße Dusche mag entspannend sein, stimuliert jedoch die Talgdrüsen zu erhöhter Aktivität und öffnet die Schuppenschicht der Haare zu stark. Massieren Sie das Shampoo mit den weichen Fingerkuppen in sanften, kreisenden Bewegungen ein. Vermeiden Sie es unbedingt, mit den Fingernägeln über die Kopfhaut zu kratzen – dies verursacht Mikroverletzungen und reizt die Drüsen zusätzlich. Wenn Sie einen Conditioner verwenden, tragen Sie diesen ausschließlich auf die Längen und Spitzen auf. Am Haaransatz haben reichhaltige Pflegeprodukte nichts verloren, da sie das Haar dort sofort wieder beschweren.

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Für eine schnell nachfettende Kopfhaut hat sich zudem die sogenannte „Double-Cleanse-Methode" besonders bewährt – eine doppelte Reinigung während eines einzigen Duschgangs. Die erste Wäsche dient dazu, oberflächlichen Talg, Schweiß, Umweltschmutz und hartnäckige Stylingrückstände zu lösen und abzutransportieren. Oft schäumt das Shampoo bei diesem ersten Durchgang kaum, da die Tenside vollauf mit dem Abbau der Fette beschäftigt sind. Die zweite Wäsche reinigt dann die Poren und Haarfollikel tiefenwirksam, bereitet die Kopfhaut auf die Aufnahme von Nährstoffen vor und hinterlässt ein lang anhaltendes Frischegefühl. Ein Produkt wie das Wasserfreies Pulver-Shampoo und Conditioner 2in1 ist für ein solches Ritual geradezu prädestiniert. Sie geben einfach eine kleine Menge Pulver in die Handfläche, mischen es mit etwas Wasser, bis ein zarter Schaum entsteht, massieren diesen in den Ansatz ein und wiederholen den Vorgang bei Bedarf für maximale Reinheit.

Unsere Empfehlung für die Double-Cleanse-Methode

Wasserfreies Pulver-Shampoo und Conditioner 2in1

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Inhaltsstoffe unter der Lupe: Warum herkömmliche Shampoos oft versagen

Ein Blick auf die Rückseite vieler handelsüblicher Shampoos für fettiges Haar offenbart oft ein ernüchterndes Bild. Die meisten dieser Produkte bestehen zu 70 bis 80 Prozent aus reinem Wasser. Um in dieser verdünnten Form überhaupt eine reinigende Wirkung zu erzielen, greifen Hersteller häufig auf sehr starke, synthetische Tenside wie Sodium Laureth Sulfate (SLES) oder Sodium Lauryl Sulfate (SLS) zurück. Diese waschaktiven Substanzen sind zwar hervorragende Fettlöser – sie werden in ähnlicher Form auch in Industriereinigern verwendet –, für die sensible Kopfhaut sind sie jedoch viel zu aggressiv. Sie waschen den Talg so radikal weg, dass die Hautbarriere Risse bekommt. Gleichzeitig enthalten diese Shampoos oft schwer abwaschbare Silikone, die sich wie ein unsichtbarer, wasserundurchlässiger Plastikfilm um das Haar und die Kopfhaut legen. Dieser sogenannte Build-up-Effekt sorgt zwar für einen sofortigen, künstlichen Glanz, schließt aber den neu produzierten Talg, Schweiß und Schmutz förmlich ein. Das Haar wird erstickt, hängt schlaff herunter und fettet paradoxerweise noch schneller nach.

Innovative, wasserfreie Formulierungen gehen hier einen völlig anderen, wesentlich intelligenteren Weg. Da sie kein Wasser enthalten, benötigen sie auch keine aggressiven chemischen Konservierungsstoffe, die die Kopfhaut zusätzlich irritieren könnten. Sie bestehen zu 100 Prozent aus aktiven, hochkonzentrierten Wirkstoffen. Anstelle von scharfen Sulfaten kommen milde, pflanzenbasierte Tenside wie Sodium Coco-Sulfate zum Einsatz, die aus Kokosnussöl gewonnen werden. Diese reinigen effektiv, respektieren aber die natürliche Lipidstruktur der Haut. Das wissenschaftliche Ziel ist es nicht, jegliches Sebum restlos auszuwaschen, sondern lediglich den störenden Überschuss sanft zu entfernen. So verbleibt die Kopfhaut in ihrem natürlichen Gleichgewicht und muss nicht mit einer panischen Überproduktion reagieren. Wirkstoffe, die die Haut beruhigen und mit Feuchtigkeit versorgen, ohne zu fetten, sind hierbei essenziell. Lesen Sie dazu auch unseren ausführlichen Beitrag zum Thema Panthenol: Wirkung auf Haut und Haar, um zu verstehen, wie beruhigende Komponenten Entzündungen und Irritationen der Kopfhaut vorbeugen können.

Die Kraft von Maisstärke: Ein natürlicher Absorber für fettiges Haar

Wenn es um die Bekämpfung von überschüssigem Talg geht, ist Maisstärke (INCI: Zea Mays Starch) ein wahrer Held aus der Natur. In der modernen, wissenschaftlich fundierten Kosmetik ist dieses multifunktionale Pulver bestens erforscht. Maisstärke besitzt die faszinierende physikalische Eigenschaft, Öle, Sebum und Feuchtigkeit wie ein mikroskopisch kleiner Schwamm aufzusaugen, ohne dabei aufzuquellen oder die Poren zu verstopfen. Sie mattiert die Oberfläche sanft und hinterlässt ein seidig-glattes, trockenes Hautgefühl. Im Kontext von schnell nachfettendem Haar ist diese Absorptionsfähigkeit von unschätzbarem Wert. Die Stärke bindet das überschüssige Fett direkt an der Haarwurzel, noch bevor es die Chance hat, am Haarschaft hinabzugleiten und die gesamte Frisur zu beschweren.

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Spezialisierte kosmetische Analysen belegen, dass hochwertige, mikronisierte Maisstärke eine Talg- und Schweißabsorption erreicht, die problemlos mit der von feinem Talkum vergleichbar ist. Der entscheidende Vorteil: Maisstärke ist eine rein pflanzliche, vollständig biologisch abbaubare und vegane Alternative, die selbst für extrem sensible und zu Allergien neigende Kopfhaut als absolut sicher gilt. Im Gegensatz zu vielen herkömmlichen Trockenshampoos in Aerosoldosen, die oft austrocknende Alkohole und bedenkliche Treibgase enthalten, wirkt Maisstärke in einem puren Pulver-Shampoo auf völlig natürliche Weise. Sie umhüllt den Haarschaft leicht, verleiht ihm spürbar mehr Griffigkeit und hebt das Haar sanft von der Kopfhaut ab. Das Ergebnis ist ein luftiges, voluminöses Gefühl und ein angenehm trockenes Finish anstelle des gefürchteten, strähnigen „Helm-Effekts".

Wer sich also fragt, was wirklich gegen fettiges Haar hilft, sollte aus wissenschaftlicher Sicht auf Inhaltsstoffe setzen, deren talgabsorbierende Wirkung physikalisch nachgewiesen ist. Es reicht nicht aus, sich auf das rein subjektive Sauberkeitsgefühl zu verlassen, das durch riesige Schaumberge synthetischer Tenside suggeriert wird. Echte, lang anhaltende Frische entsteht durch die intelligente Bindung von Sebum. Genau dieses Prinzip macht das Produkt Wasserfreies natürliches Shampoo in Pulverform zu einem unverzichtbaren Begleiter für alle, die unter einer überaktiven Talgproduktion leiden.

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Clevere Pflege ohne zu beschweren: So funktioniert schwerelose Feuchtigkeit

Menschen mit fettigem Haar scheuen oft davor zurück, überhaupt einen Conditioner zu verwenden. Diese Zurückhaltung ist durchaus nachvollziehbar, denn klassische Spülungen und Haarmasken basieren fast immer auf schweren Ölen, Wachsen und einer Vielzahl von Silikonen. Diese Inhaltsstoffe haben zwar den Zweck, die aufgeraute Schuppenschicht der Längen zu glätten, doch sie hinterlassen zwangsläufig einen spürbaren Film. Dieser lagert sich Schicht für Schicht auf dem Haar ab, zieht durch seine klebrige Natur Staub und Schmutz magisch an und sorgt dafür, dass das Haar extrem schnell wieder fettig und beschwert aussieht. Dennoch benötigen auch schnell nachfettende Haare Pflege in den Längen, da diese durch Reibung, Hitzestyling und Umwelteinflüsse austrocknen und brüchig werden können.

Die Lösung für dieses Dilemma liegt in innovativen, leichten Estern wie Coco-Caprylate. Dieser Inhaltsstoff, der aus den Fettsäuren und Fettalkoholen der Kokosnuss gewonnen wird, fungiert in der modernen Naturkosmetik als intelligente, pflanzliche Silikonalternative. Die wissenschaftliche Fachliteratur beschreibt Coco-Caprylate als ein besonders schnell einziehendes, nicht klebriges Emollient (Weichmacher), das dem Haar ein samtiges, aber niemals fettiges Gefühl verleiht. Es verbessert die Kämmbarkeit im nassen und trockenen Zustand drastisch, glättet die Haarstruktur und spendet schwerelose Feuchtigkeit, ohne das gefürchtete Build-up zu verursachen. Damit ist es die absolute Idealbesetzung für die Pflege von fettigem Haar.

Wenn die Haarwurzeln durch talgabsorbierende Stärke befreit sind und die Längen durch Coco-Caprylate geschmeidig gehalten werden, entsteht eine perfekte Balance. Die Haare brechen nicht ab, wirken gesund und glänzend, hängen aber nicht platt herunter. Eine intakte Haarstruktur ist zudem essenziell, wenn Sie Ihr Haar lang wachsen lassen möchten. Spliss und Haarbruch verhindern oft, dass das Haar seine maximale Länge erreicht. Wertvolle Ratschläge hierzu finden Sie in unserem Ratgeber 13 Tipps für schnelleres Haarwachstum. Durch die clevere Kombination von tiefenreinigenden und schwerelos pflegenden Komponenten schaffen Sie die beste Grundlage für eine gesunde, vitale Mähne.

Alltagstipps und Gewohnheiten, die Ihr fettiges Haar beeinflussen

Selbst das beste, wissenschaftlich fortschrittlichste Shampoo kann nur dann seine volle Wirkung entfalten, wenn Ihre alltäglichen Gewohnheiten nicht dagegenarbeiten. Bei fettigem Haar wird der ohnehin vorhandene Talg oft durch unbewusste mechanische Einflüsse über die gesamte Haarlänge verteilt. Eine der häufigsten Ursachen für vorzeitiges Nachfetten ist das ständige Berühren der Haare. Unsere Hände produzieren eigene Hautfette und sammeln über den Tag hinweg Schmutz und Bakterien, die wir mit jeder Berührung direkt in unser Haar massieren. Auch das Tragen von eng anliegenden Mützen, Kappen oder Stirnbändern drückt das Haar flach an die Kopfhaut. Dort nimmt es den Talg noch schneller auf, während gleichzeitig die Luftzirkulation behindert wird, was zu vermehrtem Schwitzen führt.

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Ein weiterer, oft übersehener Faktor ist die Haarbürste. Wenn Sie Ihr Haar bürsten, verteilen Sie das Sebum vom Ansatz bis in die Spitzen. Das ist an sich ein natürlicher Pflegevorgang. Wenn Sie Ihre Bürste jedoch nicht regelmäßig mit einem milden Shampoo reinigen, befördern Sie den alten Talg, Hautschüppchen und Stylingreste der vergangenen Tage bei jedem Strich wieder zurück ins Haar. Auch das Schlafen mit nassen Haaren ist kontraproduktiv, da das feuchte, warme Milieu auf dem Kopfkissen ein idealer Nährboden für Bakterien ist und die Haare unkontrolliert plattgedrückt werden. Ein Kissenbezug aus echter Seide oder Satin kann hier Wunder wirken, da er weniger Feuchtigkeit aufsaugt und die Reibung minimiert.

Darüber hinaus darf der Einfluss von Ernährung und innerer Balance nicht unterschätzt werden. Eine Ernährung, die reich an raffiniertem Zucker und gesättigten Fettsäuren ist, kann entzündliche Prozesse im Körper fördern und die Talgproduktion stimulieren. Bei chronischem Stress schüttet der Körper zudem vermehrt Cortisol aus, was die Talgdrüsen auf Hochtouren arbeiten lässt. Um Haut und Haare von innen heraus zu stärken und ihre strukturelle Integrität zu unterstützen, kann eine gezielte Nährstoffzufuhr sinnvoll sein. Lesen Sie hierzu unseren Artikel über Das beste Kollagen für Haut, Haare und Gelenke, um zu verstehen, wie Sie Ihre Schönheitsroutine ganzheitlich von innen und außen optimieren können.

Die ideale Produktkombination für lang anhaltende Frische

Seit der Gründung von nanoSPACE im Jahr 2012 widmen wir uns der Entwicklung von Lösungen, die echten Mehrwert bieten – sei es durch fortschrittliche Nanotechnologie oder durch kompromisslos reine, hochwirksame Kosmetik. Für die spezifischen Bedürfnisse von fettigem Haar haben wir Produkte entwickelt, die genau dort ansetzen, wo herkömmliche Kosmetik versagt. Unsere wasserfreien Pulver-Shampoos sind nicht nur ein Segen für Ihre Kopfhaut, sondern auch für die Umwelt. Da sie zu 100 Prozent aus Wirkstoffen bestehen, entspricht eine kleine Flasche Pulver etwa 500 bis 700 Millilitern eines herkömmlichen, flüssigen Shampoos. Sie sparen Plastik, reduzieren CO₂-Emissionen beim Transport und zahlen nicht für Wasser, das ohnehin aus Ihrer Dusche kommt. (Und sollten Sie wider Erwarten nicht überzeugt sein, greift selbstverständlich unser 14-tägiges Rückgaberecht.)

Wenn Sie neben fettigem Haar auch unter dünner werdendem Haar leiden oder das Haarwachstum aktiv anregen möchten, lässt sich Ihre Pflegeroutine hervorragend erweitern. Das Naturshampoo Hair Booster ist eine exzellente Ergänzung für Phasen, in denen Ihre Kopfhaut besondere Stimulation benötigt. Es kombiniert sanfte Reinigung mit aktivierenden Pflanzenextrakten, die die Durchblutung der Haarfollikel fördern und so den Grundstein für kräftiges, gesundes Nachwachsen legen.

Zusätzliche Stärkung für dünner werdendes Haar

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Zusammenfassend lässt sich sagen: Der Kampf gegen fettiges Haar ist kein aussichtsloses Unterfangen, sondern lediglich eine Frage der richtigen Strategie. Indem Sie die biologischen Ursachen verstehen, Ihre Waschtechnik anpassen, auf intelligente Inhaltsstoffe wie Maisstärke und leichte Ester vertrauen und Ihre Alltagsgewohnheiten leicht modifizieren, können Sie den Teufelskreis aus Überproduktion und aggressivem Entfetten durchbrechen. Geben Sie Ihrer Kopfhaut etwas Zeit, sich an die neue, sanfte Routine zu gewöhnen. Sie wird es Ihnen mit lang anhaltender Frische, natürlichem Volumen und einem gesunden Glanz danken, der absolut nichts mehr mit einem öligen Ansatz zu tun hat.

Häufig gestellte Fragen

Darf ich fettiges Haar jeden Tag waschen?

Ja, das tägliche Waschen ist absolut unbedenklich, solange Sie ein sehr mildes, schonendes Shampoo verwenden, das die Lipidbarriere der Kopfhaut nicht zerstört. Vermeiden Sie aggressive Sulfate (wie SLS) und zu heißes Wasser. Eine sanfte Reinigung entfernt überschüssigen Talg, ohne die Drüsen zu einer Panik-Überproduktion anzuregen.

Warum fetten meine Haare nach dem Waschen so schnell wieder nach?

Dies liegt meist am sogenannten Rebound-Effekt. Wenn Sie ein stark entfettendes Shampoo verwenden, wird der Kopfhaut signalisiert, dass sie extrem trocken ist. Als Schutzmechanismus produzieren die Talgdrüsen daraufhin in Rekordzeit neues Sebum. Zudem können Silikone in herkömmlichen Produkten einen Film bilden, der Schmutz und Talg einschließt und das Haar sofort wieder beschwert wirken lässt.

Wie wende ich ein wasserfreies Pulver-Shampoo richtig an?

Die Anwendung ist denkbar einfach: Geben Sie eine kleine Menge des Pulvers (etwa eine haselnussgroße Portion) in Ihre nasse Handfläche. Reiben Sie die Hände aneinander und mischen Sie etwas Wasser hinzu, bis ein feiner Schaum entsteht. Massieren Sie diesen Schaum sanft in die nasse Kopfhaut ein. Für ein optimales Ergebnis bei stark fettendem Haar empfehlen wir die Double-Cleanse-Methode, also das Haar direkt hintereinander zweimal zu shampoonieren.

Sollte ich bei fettigem Haar komplett auf Conditioner verzichten?

Nein, das ist nicht nötig und oft sogar schädlich für die Haarlängen, die durch Umwelteinflüsse austrocknen können. Wichtig ist jedoch, dass Sie auf schwere, silikonhaltige Spülungen verzichten. Nutzen Sie stattdessen intelligente Formulierungen mit leichten Estern wie Coco-Caprylate, die schwerelose Feuchtigkeit spenden, und tragen Sie den Conditioner immer nur auf die Längen und Spitzen auf, niemals auf den Ansatz.

Kann die Ernährung mein fettiges Haar beeinflussen?

Ja, die Ernährung hat einen signifikanten Einfluss auf die Talgproduktion. Ein hoher Konsum von raffiniertem Zucker, einfachen Kohlenhydraten und bestimmten Milchprodukten kann den Insulinspiegel ansteigen lassen, was wiederum hormonelle Reaktionen auslöst, die die Talgdrüsen stimulieren. Eine ausgewogene Ernährung, reich an Zink, B-Vitaminen und Omega-3-Fettsäuren, kann helfen, das Hautbild und die Kopfhaut von innen heraus zu regulieren.

Lucie Konečná, Betriebsleiterin bei nanoSPACE
Lucie Konečná ist seit 7 Jahren in der Nanotechnologie tätig. Sie ist Mitautorin des Projekts „Česko je nano" (Tschechien ist Nano) und setzt sich langfristig für die Bekanntmachung von Nanotechnologien ein. Seit Mai 2020 leitet sie den Betrieb des nanoSPACE E-Shops.