Nummuläres (diskoides) Ekzem: Münzförmige Herde, die mit Pilz verwechselt werden

 

Am Schienbein, Unterarm oder Handrücken erscheint ein runder, scharf begrenzter, geröteter Herd – er erinnert an eine Münze, juckt, nässt und will einfach nicht verschwinden. Das Erste, woran die meisten Menschen (und oft auch Ärzte) denken, ist ein Hautpilz. Und genau hier beginnt das Problem. Das nummuläre Ekzem (vom lateinischen nummus, die Münze), auch diskoides Ekzem genannt, ähnelt dem Pilz nämlich auffallend – ist aber eine völlig andere Hauterkrankung, die eine komplett andere Behandlung erfordert. Wer die beiden verwechselt, kann seiner Haut massiv schaden. In diesem Artikel erklären wir, was das nummuläre Ekzem genau ist, warum es entsteht, wie man es von einem Hautpilz unterscheidet und was wirklich dagegen hilft.

Nummuläres (diskoides) Ekzem: Münzförmige Herde, die mit Pilz verwechselt werden

 

Das Wichtigste in Kürze

  • Ein nummuläres Ekzem bildet münzförmige Herde. Sie sind rund, scharf begrenzt, jucken stark und nässen oft. Am häufigsten treten sie an den Gliedmaßen auf.
  • Es ist der „Zwilling" des atopischen Ekzems. Moderne Studien zeigen, dass es kein eigenständiges Rätsel ist, sondern eine Variante der atopischen Dermatitis – gepaart mit Merkmalen, die typischerweise bei Schuppenflechte auftreten.
  • Der Hauptauslöser ist trockene Haut. Bei bis zu zwei Dritteln der Betroffenen steht eine extrem trockene Haut (Xerose) am Anfang; die Erkrankung verschlimmert sich daher oft im Winter.
  • Vorsicht vor der Verwechslung mit einem Pilz. Es sieht aus wie Tinea (Hautpilz), wird aber völlig anders behandelt. Kortison auf einem unerkannten Pilz kann diesen verschlimmern und weiter ausbreiten.
  • Die Grundlage der Pflege ist das Eincremen. Rückfettende Pflege (Emollienzien) stellt die Hautbarriere wieder her. Gegen die akute Entzündung verschreibt der Arzt Kortikosteroide und bei schweren Verläufen auch moderne Biologika.

Hinweis: Dieser Artikel dient nur zur Information und ersetzt keine ärztliche Beratung. Wir bei nanoSPACE sind keine Ärzte. Weil das nummuläre Ekzem leicht mit einem Pilz verwechselt wird, überlassen Sie die Diagnose und Behandlung immer einem Dermatologen – tragen Sie keine kortisonhaltige Creme auf eigene Faust auf.

Was das nummuläre (diskoide) Ekzem ist

Der Name verrät das Wesentliche. Das lateinische nummus bedeutet Münze, und genau so sehen die Herde aus: runde, scharf begrenzte Flächen, ab der Größe einer kleinen Münze. Sie sind meist tiefrot, oft von kleinen Bläschen durchzogen, nässen, bilden später Krusten und jucken intensiv – vor allem abends und nachts, was den Schlaf raubt und zum Kratzen verleitet. Sie bilden sich am häufigsten an Schienbeinen, Unterarmen und Handrücken, können aber überall am Körper auftreten. Kurz gesagt ist ein nummuläres Ekzem eine chronische, stark juckende Hauterkrankung, die sich durch scharf umrissene, münzförmige Herde auszeichnet.

Lange war das nummuläre Ekzem ein Rätsel für die Dermatologie – es galt als unspezifische Entzündung „unbekannter Ursache". Die moderne Forschung hat diese Sichtweise grundlegend verändert. Eine große Studie aus dem Jahr 2023 (Bohner et al., JACI) bezeichnete das nummuläre Ekzem nach der Analyse von Hautproben treffend als den „vernachlässigten Zwilling" der atopischen Dermatitis. Es erwies sich nicht als eigenständige Krankheit, sondern als spezifische Variante des atopischen Ekzems, mit dem Unterschied, dass es zusätzlich Merkmale aufweist, die typisch für die Schuppenflechte sind (die Entzündung wird von zwei verschiedenen Zweigen des Immunsystems zugleich gesteuert). Genau diese „psoriatische" Komponente erklärt, warum die Herde meist stärker verdickt und schwerer zu behandeln sind als ein gewöhnliches atopisches Ekzem. Konkret teilt das nummuläre Ekzem mit dem atopischen Ekzem eine gestörte Hautbarriere, eine Neigung zur Besiedlung mit Staphylococcus aureus (einem Bakterium, das sich auf geschädigter Haut ansiedelt und die Entzündung befeuert) und eine Flüssigkeitsansammlung zwischen den Hautzellen. Mit der Schuppenflechte teilt es hingegen eine ausgeprägte Verdickung der Haut und eine beschleunigte Erneuerung der Hautzellen. Diese hybride Natur macht das nummuläre Ekzem zu einer besonders harten Nuss im Vergleich zum klassischen atopischen Ekzem.

Auch die Frage, wen die Krankheit trifft, ist interessant. Anders als das atopische Ekzem, das vor allem im Kindesalter dominiert, hat das nummuläre Ekzem zwei Altersgipfel: junge Frauen zwischen 15 und 25 Jahren und Männer im höheren mittleren Alter (50 bis 65 Jahre). Das Durchschnittsalter bei der Diagnose liegt bei rund 47 Jahren, und es tritt etwas häufiger bei Männern auf (rund 57 % der Fälle). Es ist weder eine Seltenheit noch eine Massenerkrankung – die Häufigkeitsschätzungen schwanken je nach Population stark, deutsche Daten von 2022 beziffern sie auf etwa 0,07 bis 0,26 % der Bevölkerung. Bei diesen beiden Gruppen spielen wahrscheinlich unterschiedliche Auslöser eine Rolle – bei den Jüngeren haben oft Hormone einen Einfluss, bei den Älteren ist es eher die jahrelange Abnutzung der Hautbarriere.

Warum ein nummuläres Ekzem entsteht und was es auslöst

Wie bei den meisten Ekzemen steht am Anfang eine gestörte Hautbarriere. Wenn die schützende Lipidschicht nicht mehr intakt ist, dringen Reizstoffe und Allergene leichter ein, eine Entzündung entsteht und die Haut wehrt sich mit einer Verdickung. Damit sich aus dieser „schlummernden" Neigung ein voll ausgeprägtes nummuläres Ekzem mit münzförmigen Herden entwickelt, braucht es meist einen konkreten Auslöser. Und der wichtigste ist dabei eindeutig.

Auslöser Warum er das nummuläre Ekzem verschlimmert
Trockene Haut (Xerose) Die absolute Nummer eins – und der Ausgangspunkt bei bis zu zwei Dritteln der Betroffenen
Winter und trockene Luft Frost draußen und überheizte Innenräume entziehen der Haut massiv Feuchtigkeit
Aggressives Waschen Alkalische Seifen, schäumende Gele mit Sulfaten und heiße Bäder zerstören den Lipidfilm
Kleine Verletzungen Ein Insektenstich, Kratzer oder eine Schürfwunde kann einen Herd auslösen (das sogenannte Köbner-Phänomen)
Bakterien und Allergene Staphylococcus aureus und Kontaktallergene (etwa Nickel) treiben die Entzündung weiter an

Dass trockene Haut der Auslöser Nummer eins ist, ist eigentlich eine gute Nachricht für Sie – genau auf diesen Faktor haben Sie nämlich den größten Einfluss. Wie man trockene Haut richtig pflegt, haben wir auch im Artikel über das Austrocknungsekzem beschrieben, das mit diesem „trockenen" Ursprung vieles gemeinsam hat.

Vorsicht: Es ist kein Pilz! Wie Sie das nummuläre Ekzem von Tinea unterscheiden

Das ist einer der wichtigsten Punkte in diesem Artikel. Wegen seiner kreisförmigen Gestalt wird das nummuläre Ekzem regelmäßig mit Tinea corporis, also einem klassischen Hautpilz, verwechselt. Und weil die beiden Krankheiten praktisch gegensätzlich behandelt werden, kann eine Verwechslung großen Schaden anrichten.

Das entscheidende Erkennungsmerkmal sind die Ränder und die Mitte des Herdes. Ein Pilz hat typischerweise einen aktiven, erhabenen Rand und eine blassere, abheilende Mitte (daher der ringförmige Eindruck). Das nummuläre Ekzem ist dagegen meist gleichmäßig über die gesamte „Münze" entzündet, nässt oft und bildet Krusten. Absolute Gewissheit bringt allerdings nur eine mykologische Untersuchung (ein Hautabstrich) beim Arzt.

Warum ist das so wichtig? Wenn Sie versehentlich eine Antipilzcreme auf das nummuläre Ekzem auftragen, hilft diese nicht und reizt die ohnehin strapazierte Haut zusätzlich. Umgekehrt – und das ist weitaus gefährlicher – wenn Sie ein starkes Kortison auf einen unerkannten Pilz auftragen, verschwindet die Entzündung zwar oberflächlich, aber der Pilz breitet sich heimlich und umso massiver in die Tiefe aus (Dermatologen nennen das Tinea incognita). Es gilt daher eine eiserne Regel: Behandeln Sie einen kreisförmigen Herd niemals auf Verdacht mit Kortison. Zuerst muss eine klare Diagnose her. Und ein Pilz ist nicht der einzige Doppelgänger – stark verdickte Herde lassen sich leicht mit der Schuppenflechte verwechseln und nässende mit einer Kontaktdermatitis. Auch deshalb gehört ein eindeutiges Urteil in die Hände eines Dermatologen, nicht in ein Internetforum. Wenn Sie nicht sicher sind, was hinter einem Ausschlag steckt, hilft Ihnen unser Überblick zu Wirkstoffen für ekzematische Haut.

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Münzförmiger Herd eines nummulären Ekzems auf sehr trockener Haut – Nahaufnahme

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Wie das nummuläre Ekzem behandelt wird

Die Behandlung gleicht oft einem Langstreckenlauf und ist wegen der verdickten Herde meist schwieriger als beim gewöhnlichen atopischen Ekzem. Sie basiert auf einem Stufenplan, über den ein Dermatologe entscheidet.

Die absolute Grundlage ist eine intensive Feuchtigkeitspflege – Emollienzien müssen häufig und großzügig aufgetragen werden, um die defekte Hautbarriere zu ersetzen. Gegen die akute Entzündung setzt der Arzt starke topische Kortikosteroide ein; schwache Präparate (wie rezeptfreies Hydrocortison) durchdringen die verdickte Haut oft gar nicht erst. Sobald das Schlimmste an Entzündung und Nässen überstanden ist, kommen oft Calcineurin-Inhibitoren (Tacrolimus, Pimecrolimus) zum Einsatz; sie machen die Haut nicht dünner und eignen sich gut für die Erhaltungspflege. Bei ausgedehnten Schüben hilft eine Schmalband-UVB-Phototherapie.

Wenn die lokale Behandlung nicht ausreicht, folgt eine systemische Therapie – kurzzeitig orale Kortikosteroide zur Kontrolle eines akuten Schubs und für die langfristige Kontrolle schwerer Formen Immunsuppressiva (Medikamente, die eine überschießende Immunreaktion dämpfen) wie Methotrexat oder Ciclosporin. Für die schwersten Fälle gibt es zudem moderne biologische Behandlungen – injizierbare Medikamente, die gezielt auf die Entzündungssignale wirken. Interessanterweise öffnete gerade die neue Einordnung, dass das nummuläre Ekzem ein Verwandter der atopischen Dermatitis ist, die Tür für das Biologikum Dupilumab. In einem Fallbericht führte es zu einer vollständigen Abheilung der Haut, wobei der Effekt ein Jahr anhielt. Apremilast hingegen (eine bei Schuppenflechte bewährte Tablette) enttäuschte beim nummulären Ekzem in einer doppelblinden Studie – das alleinige Unterdrücken des „psoriatischen" Wegs reicht nicht aus, um diese gemischte Entzündung zu zähmen. Über die konkrete Behandlung entscheidet jedoch immer ein Arzt – dieser Überblick dient lediglich zur Orientierung.

Vorbeugung und tägliche Pflege

Ein großer Teil des Erfolgs liegt in Ihren eigenen Händen, da trockene Haut der Hauptauslöser ist. Einfache Regeln helfen im Alltag:

  • Cremen Sie sich regelmäßig und großzügig ein. Regelmäßiges Eincremen mit Emollienzien baut die Barriere wieder auf und senkt das Risiko eines neuen Schubs – für den Körper eignet sich eine Körpercreme, für extrem trockene Stellen ein AtopCare Körperöl.
  • Waschen Sie sich sanft. Verzichten Sie auf heiße Bäder und alkalische Seifen; greifen Sie stattdessen zu einem milden Reinigungsschaum ohne aggressive Tenside.
  • Sorgen Sie im Winter für ausreichend Luftfeuchtigkeit. Die Heizsaison ist für das diskoide Ekzem kritisch – eine Luftfeuchtigkeit im Schlafzimmer um die 50 % bringt spürbare Erleichterung.
  • Schützen Sie Ihre Haut vor Verletzungen. Schon ein kleiner Insektenstich oder eine Schürfwunde kann einen neuen Herd auslösen.
  • Behandeln Sie kreisförmige Herde niemals auf Verdacht. Gehen Sie bei einer neuen „Münze" zuerst zum Arzt, um einen Pilz sicher auszuschließen.

Worauf Sie bei den Inhaltsstoffen beruhigender, pflegender Kosmetik achten sollten, haben wir ausführlich im Überblick zu Wirkstoffen für ekzematische Haut behandelt.

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Was Menschen mit nummulärem Ekzem am häufigsten beschäftigt

In Patientenforen liest man immer wieder ähnliche Sätze – und jeder davon beschreibt treffend, wie die Krankheit verläuft. „Es sieht aus wie ein Pilz, ist aber keiner" ist der häufigste; Betroffene berichten frustriert, wie Ärzte ihnen wiederholt Antipilzmittel ohne jede Wirkung verschrieben haben. „Kreise, die nässen und sich nicht vertreiben lassen" spiegelt die Hartnäckigkeit der Herde wider, die oft als harmloser Punkt nach einem Mückenstich beginnen. „Das Kortison wirkt, aber dann kommt das Ekzem zurück" veranschaulicht den klassischen Fehler, wenn die Erhaltungspflege vernachlässigt wird – sobald man nach dem Abklingen eines Herdes aufhört, sich einzucremen, bringen die gestörte Barriere und der Staphylococcus die Entzündung sofort zurück. Und „im November wird es immer schlimmer" bestätigt nur, welch große Rolle der Winter und trockene Luft spielen. Der gemeinsame Nenner all dieser Geschichten ist: Das nummuläre Ekzem ist hartnäckig und bestraft Inkonsequenz. Wer begreift, dass regelmäßiges Eincremen kein optionales Extra, sondern die eigentliche Basistherapie ist, hat schon halb gewonnen.

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Fazit: die richtige Diagnose und beharrliches Eincremen

Das nummuläre Ekzem ist heute kein medizinisches Rätsel mehr. Wir wissen, dass es ein aggressiverer Verwandter des atopischen Ekzems ist, der sich gerne als Pilz tarnt – und genau da liegt der Haken. Der erste und wichtigste Schritt ist daher die richtige Diagnose beim Dermatologen, nicht das Herumprobieren mit Cremes zu Hause. Ein nummuläres Ekzem ist zwar hartnäckig, mit der richtigen Diagnose und konsequenter Pflege aber gut beherrschbar. Sobald die Diagnose steht, ist Konsequenz gefragt: Großzügiges Eincremen, sanftes Waschen und die gezielte Behandlung der Entzündung unter ärztlicher Aufsicht bringen die münzförmigen Herde zur Ruhe. Und weil trockene Haut der Auslöser Nummer eins ist, ist eine gute Barrierepflege die beste Vorbeugung, die Sie haben. Wenn neue münzförmige Herde auftreten, verlieren Sie keine Zeit mit häuslichen Experimenten und irgendwelchen Cremes – je früher die richtige Diagnose steht, desto schneller beruhigt sich die Haut und desto kleiner ist das Risiko, dass aus einem einzelnen Kreis eine ganze Landkarte weiterer Herde am Körper wird.

Häufig gestellte Fragen

Wie unterscheide ich das nummuläre Ekzem von einem Hautpilz?

Mit bloßem Auge ist das für Laien sehr schwierig. Ein Indiz ist, dass der Pilz einen aktiven, erhabenen Rand und eine abheilende, blassere Mitte aufweist, während das nummuläre Ekzem meist gleichmäßig über die gesamte Fläche entzündet ist und oft nässt. Absolute Gewissheit bringt jedoch nur ein Abstrich beim Arzt. Tragen Sie deshalb niemals auf gut Glück Kortison auf einen kreisförmigen Herd auf.

Ist das nummuläre Ekzem ansteckend?

Nein. Anders als der Hautpilz, mit dem es oft verwechselt wird, ist das nummuläre Ekzem nicht übertragbar. Es ist eine entzündliche Hauterkrankung, die mit einer gestörten Hautbarriere und extremer Trockenheit zusammenhängt – keine Infektion, die Sie durch Berührung oder ein gemeinsames Handtuch weitergeben könnten.

Warum kommt mein nummuläres Ekzem vor allem im Winter zurück?

Weil der Hauptauslöser trockene Haut ist und der Winter diese am stärksten strapaziert. Frost draußen und überheizte, trockene Raumluft entziehen der Haut Feuchtigkeit, die Barriere schwächelt und die Herde kehren zurück. Intensiveres Eincremen und das Befeuchten der Raumluft in der Heizsaison schaffen hier Abhilfe.

Hängt das nummuläre Ekzem mit dem atopischen Ekzem zusammen?

Ja. Moderne Studien zeigen, dass das nummuläre Ekzem tatsächlich eine Variante der atopischen Dermatitis ist, nur gepaart mit Merkmalen, die typischerweise bei Schuppenflechte auftreten. Deshalb heben es seine verdickten Herde und die höhere Hartnäckigkeit bei der Behandlung von der gewöhnlichen Neurodermitis ab, aber sie teilen dieselbe Ursache – eine gestörte Hautbarriere.

Reicht Eincremen beim nummulären Ekzem aus?

Eincremen ist die unverzichtbare Basis und die beste Vorbeugung, weil es die defekte Hautbarriere wieder aufbaut. Allein bewältigt es jedoch nicht die akute Entzündung verdickter Herde – diese erfordert eine gezielte Behandlung durch einen Dermatologen (Kortikosteroide und gegebenenfalls weitere Maßnahmen). Am besten wirken beide Ansätze zusammen.

Lucie Konečná, Betriebsleiterin bei nanoSPACE
Lucie Konečná ist seit 7 Jahren in der Nanotechnologie tätig. Sie ist Mitautorin des Projekts „Česko je nano" (Tschechien ist Nano) und setzt sich langfristig für die Bekanntmachung von Nanotechnologien ein. Seit Mai 2020 leitet sie den Betrieb des nanoSPACE E-Shops.

Quellen

  • Bohner, A. et al. (2023) 'Nummular eczema is a neglected twin of atopic dermatitis with a codominant TH2/TH17 response', Journal of Allergy and Clinical Immunology.
  • Hagenstrom, K. et al. (2025) 'Epidemiology and healthcare provision of nummular eczema in Germany', Journal der Deutschen Dermatologischen Gesellschaft (JDDG).
  • Bohner, A. et al. (2025) 'Phase IIb RCT on apremilast for nummular eczema', Journal der Deutschen Dermatologischen Gesellschaft (JDDG).
  • StatPearls 'Nummular Eczema', U.S. National Library of Medicine.